
Auch in diesem Jahr fuhren die Radfahrfreunde aus Hormersdorf und Obermichelbach, in der Gegend um Bayreuth, gemeinsam Fahrrad. Der Auftakt zur Radtour fand am Himmelfahrt-Donnerstag, 29.05.25, mit einer Rundfahrt um Bayreuth, statt. Hierbei wurden die ersten 50 km absolviert. Abschließend, für diesen Tag, erfolgte eine Stadtführung durch Bayreuth mit einer Reiseleiterin in historischen Kleidern als Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth. Das Abendessen gab es im „Liebesbier“- Restaurant.
Am Freitag, 30.05.25 radelten wir 09:00 Uhr los. Ziel war die Burg und die Burgschänke Waischenfeld. Wir radelten durch die herrlichen Landschaften der Fränkischen Schweiz. Eine Führung durch die Brauerei Maisel in Bayreuth war ein weiterer Höhepunkt an diesem Freitag. Am Ende des Tages standen 92 gefahrene Kilometer und 700 Höhenmeter auf dem Tacho.
Auch am Samstag radelten wir 09:00 Uhr vom Hotel los. Ziel des Tages war der Berg „Ochsenkopf“ im Fichtelgebirge. Diese Tour war anspruchsvoll, waren doch insgesamt 72 km und rund 1000 Höhenmeter zu absolvieren. Der Aussichtsturm auf dem Ochsenkopf belohnte uns, bei herrlichem Sonnenschein, mit tollen Weitblicken in alle Richtungen. Der Ochsenkopf ist ein 1024 m üNN hoher Berg im Fichtelgebirge im oberfränkischen Landkreis Bayreuth. Selbst Johann Wolfgang von Goethe besuchte 1785 den Berg. Auf dem Gipfel befindet sich ein, 1958 fertiggestellter, Fernsehturm. Dieser dient aktuell als Sendeturm (Sender Ochsenkopf) für Digitalradio und digitale Fernsehprogramme. Auch diente dieser Sendeturm, zu DDR-Zeiten, zum Empfang von West-Fernsehen für die südlichen DDR-Gebiete.
Den Abschluss dieses Tages bildete ein Spaziergang durch Bayreuth mit Abendessen in der Mann’s Brauereigaststätte.
Am letzten Tag der Radtouren, teilte sich die Gruppe auf. Ein Teil fuhr, mit dem Rad, nach Kulmbach, der andere Teil der Gruppe besuchte die Eremitage. Die Eremitage ist eine Parkanlage mit Wasserspielen und historischen Bauwerken, wie das Alte Schloss und das Neue Schloss. Dorthin wurden Personen eingeladen, die für eine bestimmte Zeit, als „Eremit“ leben sollten. Ein Eremit ist ein „Einsiedler“, ein Mensch der mehr oder weniger abgeschieden von den Menschen lebt.
In der inneren Grotte im Alten Schloss konnten wir live die Wasserspiele miterleben. In einem mit Glasschlacken und Muscheln verkleideter Raum gibt es 200 Düsen. Aus diesen Düsen schoss das Wasser nach oben. Die Markgräfin Wilhelmine (1709-1758), hatte maßgeblich Anteil an der Gestaltung der Eremitage. Dadurch wurde Bayreuth ein Markstein in der deutschen Kunst- und Kulturgeschichte.
Diese Tage waren geprägt von tollen gemeinsamen Unternehmungen, schönen Ausflügen und gemütlichem Beisammensein mit den Radfahr- Freunden aus Hormersdorf (Ost) und Obermichelbach (West) – Eine Erfolgsgeschichte.
Herzlichen Dank an die Organisatoren und an alle Mifahrerinnen und Mitfahrer. Danke an das Rathaus Zwönitz, der Gemeindeverwaltung Obermichelbach und dem Ortschaftsrat Hormersdorf für die finanzielle Unterstützung.
Wer Interesse hat, im nächsten Jahr rund um Hormersdorf mit dem Rad mitzufahren, bitte in der Verwaltungsaußenstelle in Hormersdorf melden.
Text/ Bildeer: Marco Hilbert Ortsvorsteher Hormersdorf
