
Nachdem die Sitzgarnituren an der Knochenstampfe in die Jahre ge- kommen sind, reifte der Plan, diese durch neue Bänke und Tische zu ersetzten. Das sollte, so die Idee vom Ortschaftsrat, mit den einheimischen Handwerkern und durch Spenden in die Tat umgesetzt werden. Nun, pünktlich zum Stampfenfest, konnten die neuen Garnituren aufgestellt werden. Was hier entstanden ist, ist einfach spektakulär! 10 Tische, 20 Bänke hatten die fleißigen Zimmerer Martin Fricke, Sven „Heinz“ Stemmler, Thomas Raigrotzky, Timo Schmidt und die Azubis Tom und Lukas in kurzer Zeit „auf die Beine“ gestellt. Das Holz lieferte das Sägewerk Weber, Heiko Weber stellte auch den Arbeitsraum zur Verfügung, wo alles entstand. Natürlich mussten alle Einzelteile vor dem Zusammenbau zweimal gestrichen werden, das übernahmen Mitglieder von Dorfchemnitzer Vereinen, von den „Freunden der Knochenstampfe“, vom Motorradfahrer-Stammtisch, vom KGV Torfhütte. Und auch die Mitglieder des Dorfchemnitzer Ortschaftsrates strichen fleißig mit. Ohne Hilfe von Spendern und Sponsoren wäre das Ganze natürlich nicht möglich, deshalb seien sie auch hier genannt: Zimmerei Martin Fricke • Zimmerei Sven Stemmler • Sägewerk Weber • Freunde der Knochenstampfe e.V. • Garten- und Landschaftsbau Uwe Beetz • PKW- und Nutzfahrzeugservice Gödel • Pflegedienst Zwönitzt al • Agrargenossenschaft Dorfchemnitz • Bäckerei und Konditorei Jähn • Schmiede und Metallbau Adner • ZBE GmbH Michael Holler • SH Landtechnik Zwönitz • Pflaster Claus • Pontem Automation GmbH – Erik Bös • Bauunternehmen Reinhold Claus • Zimmerei Timo Schmidt aus Stollberg • Forstwirtschaftliche Dienstleistungen Gerald Jäckel Allen
Beteiligten, ob mit Handwerksleistungen, Hilfe beim Anstreichen oder Geldspenden, sei hiermit ganz herzlich gedankt. Es ist unglaublich, was hier passiert ist! Wenn sich nun Dorfchemnitzer, ihre Gäste und Besucher an den Sitzgarnituren erfreuen, möchte ich hiermit alle aufrufen, auf die Tische und Bänke acht zu geben. Denn sie sollen lange halten. Krakeleien aller Art, Aufkleber haben dort, wie auch auf allem was der Gemeinschaft gehört, nichts zu suchen. Zum Schluss nochmals VIELEN DANK an alle, die mitgeholfen haben!
Text/Bilder: Claus Uhlmann, Ortsvorsteher
