Am Sonntag, den 24. August 2025, um 10.00 Uhr herrschte reger Betrieb auf dem Aldi-Parkplatz in Niederzwönitz. Familien mit kleinen Kindern, Jugendliche und ältere Menschen waren der Einladung des Ortsausschusses Niederzwönitz der evangelischen Kirchgemeinde gefolgt und hatten sich zu einem besonderen Gottesdienst versammelt.
Bei schönstem Sonnenschein begann der Tag mit einer Wanderung auf dem Feldweg zur alten Stollberger Bahnlinie, vorbei an einem hochstehenden Maisfeld bis zum Brettmühlenteich. Beim gemeinsamen wandern konnten sich alle an dem günstigen Wetter und an Gottes schöner Natur erfreuen. Es war eine fröhliche Gemeinschaft von Menschen aus unterschiedlichen Generationen, die miteinander im Gespräch waren.
Die Andacht am Brettmühlenteich gestaltete Friedemann Müller mit Requisiten, die aus Pappkartons dafür hergestellt wurden. Er sprach über den Fischzug des Petrus. Der Brettmühlenteich wurde kurzerhand zum See Genezareth umfunktioniert und die Kinder machten mit den Figuren und Booten die Geschichte für alle sehr anschaulich. Die Fischer hatten die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Jesus sah ihre Traurigkeit und schickte sie noch einmal an die Arbeit auf den See. Das Wunder geschah, sie fingen am hellen Tag eine unheimlich große Menge Fische, so dass sie ihre Freunde zu Hilfe rufen mussten, um den Fang zu bergen. Sie waren davon so überwältigt, dass sie fortan mit Jesus gingen. So kann auch heute noch jeder Mensch auf Jesus vertrauen. Er weiß, was wir brauchen und hilft uns. Die Kinder warfen nach dem Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ ihren auf dem Wanderweg aufgelesenen Stein in den Brettmühlenteich, um zu verdeutlichen, wie ein kleiner oder großer Stein seine Kreise ziehen kann, wie wir als Menschen auch. Nach Gebet und Segen ging die Wanderung weiter bis zur St. Johanniskirche. Dort hatten fleißige Helfer das Mittagessen vorbereitet. Es gab Roster und Grillkäse, Brötchen, Salate und natürlich etwas zu trinken.
Danach hatten die Kinder viel Spaß bei einem kleinen Fußballturnier auf unserem wunderschönen und vom Fußballverein Zwönitz mit Markierungen verzierten „englischen Rasen“ – Danke dafür! Bei der Siegerehrung der drei Mannschaften (auch Mädels waren dabei) erhielt jedes Kind eine Medaille: 1.Sieger, 2.Sieger, 3.Sieger. Es gab also an diesem Tag eigentlich nur Gewinner und Gewinnerinnen, ob beim Fußball, anderen Spielen oder im Blick auf das Ganze dieses schönen Tages! Unter anderem konnte man das Jonglieren mit Bällen und Tellern kennenlernen. Wer es ausprobierte merkte, dass das viel Übung braucht. Aber Übung macht eben den Meister. Das gilt auch in der Gemeinde. Mit einem Handarbeitsbasar der Frauen des Handarbeitskreises wurden Spenden für den Umbau der Kirche gesammelt. Viele schöne Sachen sind zum Erwerben für eine Spende in der Kirche aufgebaut. Wir danken allen, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben und freuen uns schon auf das nächste Mal.
Regina Schwarzenberg
