Wie jedes Jahr erhielten wir eine Einladung, in die schön geschmückte Kirche in Dorfchemnitz. Alles war wunderschön dekoriert. Die Erntegaben brachten die Kinderaugen zum Leuchten. Von Obst und Gemüse bis Milch, Kaffee und Schokolade, war alles dabei. In den Gruppen wurde dann ausführlich über das Thema gesprochen. Die Kleinsten in der Kükengruppe beschäftigten sich mit dem Apfel. Hierzu wurden Lieder gesungen, Fingerspiele eingeübt und ein Apfelbaum gestaltet. Bei den Igeln ging es um das Thema Obst und Gemüse und für was wir alles dankbar sein können. Jedes Kind erzählte, für was es dankbar ist. Sie schauten sich regionales Obst und Gemüse an, kosteten es und bastelten einen Obstkorb mit ihrem Lieblingsobst. Die Vorschüler der Wackelzahngruppe besprachen, was man alles ernten konnte, backten Muffins mit mitgebrachtem Obst und lernten eine neue Bewegungsgeschichte über den Bauernhof. Die Fuchsgruppe beschäftigte sich mit der Kartoffel und wo sie herkommt. Dazu besuchten wir die KAZ in Niederzwönitz. Herr Borrmann führte uns dazu auf der ganzen Anlage herum und erklärte uns z.B., dass die Kartoffeln an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden und warum im Lager grüne Lampen hängen. Natürlich blieben wir gleich zum Mittag uns ließen uns Kartoffeln mit hausgemachtem Quark schmecken. Für die tolle Führung möchten wir uns hier noch einmal herzlich bedanken. In der darauffolgenden Woche besuchten wir unseren Freund Ole, bei sich zu Hause. Dort haben wir uns alte Maschinen angeschaut und darüber gesprochen, wie früher geerntet wurde. Wir sahen z.B. einen alten Heuschlitten, eine alte Waage und sogar eine Mühle gab es zu bestaunen. Wir durften auch noch die Tiere füttern. Auch hier möchten wir uns bei Anne Gödel bedanken, die sich die Zeit genommen und uns alles erklärt hat und sogar für uns noch Brot backte und warmen Tee bereitgestellte. Am folgenden Tag starteten wir in den Kuhstall und schauten uns an, wie heute Landwirtschaft betrieben wird. Wir bestaunten den Kuhstall, die Kälbchen und die großen Landmaschinen. Wir bedanken uns auch hier für die Geduld und die Zeit der Agrargenossenschaft Dorfchemnitz. Als besonderes Highlight der Erntedankwochen kürten wir den Kartoffelkönig. Alle Kinder konnten eine Kartoffel mitbringen. Wer die größte und schwerste Kartoffel hatte, wurde König. Dadurch, dass so viele Kinder teilgenommen hatten, entschlossen wir uns, die ersten drei Plätze zu küren und jeder der teilgenommen hat, bekam natürlich einen Trostpreis. Der erste Platz ging an Emil Wiedemann mit seiner 1398 g Kartoffel, der zweite Platz ging an Matilda Wagner und ihre Kartoffel mit 1014 g und den dritten Platz belegte Hannes Bach mit seiner 927 g Kartoffel. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner wünschen die Erzieher aus der Kita Sternschnuppe.
Text/ Bilder: Kita Sternschnuppe
