Mit drei Sportlern (Freya Groß, Hannah Jäckel und Nick Hoppe) reiste der Zwönitzer HSV 1928 e.V., Abteilung Taekwondo/Hapkido, zur 28. offenen Landesmeisterschaft Formenlauf in die Erzgebirgshalle Lößnitz. Rund 140 Starterinnen und Starter, darunter Bundeskaderund Landeskadersportler sowie ein amtierender Europameister, sorgten für ein hochklassiges Niveau. Als Ehrengäste verfolgten der Bürgermeister, der Landrat sowie der Geschäftsführer
der Nickelhütte das Wettkampfgeschehen.
Die Zwönitzer Taekwondosportler sind bisher für ihre Erfolge im Vollkontaktwettkampf bekannt. In diesem stehen sich zwei Sportler auf
einer Wettkampfmatte gegenüber und versuchen mit Bein- und Fausttechniken Punkte zu erzielen, indem sie erlaubte Treffenzonen am Körper oder Kopf treffen. Im Formenlauf sind dagegen die genaue Ausführung und Präsentation
der Techniken wichtig. Hier müssen die sogenannten Formen (festgelegte Bewegungsabläufe) im genauen Ablauf mit korrekter Technikausführung demonstriert werden. Diese werden von den umliegenden Kampfrichtern
mit einem Punktesystem bewertet. Seit über 30 Jahren verbindet den Zwönitzer
HSV eine enge Freundschaft mit dem gastgebenden Verein SG Nickelhütte Aue. Beide Vereine ließen gemeinsam Teams an den Start gehen. Das Dreierteam Freya, Frieda und Gwen holte nach mehreren gemeinsamen Trainingseinheiten
Silber. Ebenfalls Silber erkämpfte ein zweites Dreierteam mit Hannah und Sportlerinnen aus Leppersdorf (bei Dresden). Im Einzel verpasste Freya Gold nur um 0,2 Punkte und sicherte sich erneut Silber. Nick krönte den Tag mit der Goldmedaille und ist damit neuer Sachsenmeister. Hannah holte im Einzel den 4. Platz – knapp hinter Landeskadersportlern.
Im Anschluss überreichte der Vorstand der Taekwondo Union Sachsen dem Verein die Anerkennung als Talentstützpunkt im Taekwondo. Außerdem erhielten einzelne Sportler Einladungen zum nächsten Landeskadertraining.
Ein herzlicher Dank gilt den Trainern Sophie V., Birgit, Michael, Tim und Maik, der
Fotografin Franziska sowie allen mitgereisten Eltern.
Text: Birgit Standau/Fotos: Franziska Groß
