Am 30. August 2026 feierte die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Zwönitz ihr diesjähriges Gemeindefest. In der St. Johanniskirche versammelten sich
viele Gemeindeglieder aus Dorfchemnitz, Brünlos und Zwönitz zu einer großen Festgemeinde. Der Familiengottesdienst begann 10 Uhr und stand unter dem Motto – Es gibt viel zu tun – Die Kurrendekinder umrahmten den Gottesdienst mit ihrem schönen Gesang. Im Predigttext aus Apostelgeschichte 6,1-7 ging es um die Wahl von sieben Diakonen in der Urgemeinde, die die Apostel bei der Ver-
sorgung von bedürftigen Gemeindegliedern unterstützen sollten. Die Geschichte wurde uns in einem Anspiel des Kreativkreises sehr anschaulich dargestellt und von Frau Regina Pangert auf einige Aufgaben, die im Gottesdienst und der Gemeinde zu verrichten sind, projiziert. Jede und Jeder ist eingeladen, sich mit seiner Begabung einzubringen und so zu einem gelingenden Gemeindeleben beizutragen.


Das verdeutlichte auch Kantorin Sibylle Fischer-Kunz mit sehr kreativen musikalischen Beiträgen. So durften zum Beispiel einige Gottesdienstbesucher den Gesang der Gemeinde mit Orff’schen Instrumenten begleiten. Die Kinder des Kreativkreises tanzten dann noch mit bunten Tüchern zu einem Song zur Jahreslosung: „Ich mache alles neu.“ Am Schluss des Gottesdienstes wurde denen nochmals gedankt, die bei der Sanierung und des Neubaus des Pfarrhofs mitgearbeitet hatten. Es gab einen symbolischen Mauerstein mit aufgesetzter Goldmedaille als Dank und Erinnerung.

Nach dem Ende des Gottesdienstes und einer kurzen Pause stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten für den neu zu wählenden Kirchenvorstand der Gemeinde vor. Im Anschluss luden im neu gepflasterten Pfarrhof Tische und Bänke unter drei großen Schirmen der Zwönitzer Brauerei zum Verweilen
ein. Bei schönstem Sommerwetter nahmen viele die Gelegenheit wahr, sich bei Essen und Trinken zu unterhalten und mittendrin auf die Bläsermusik vom Posaunenchor zu hören. Die Männer am Grill versorgten uns mit leckeren Würstchen. Im Gemeindesaal war ein reichhaltiges Buffet mit Salaten, Kuchen und Getränken aufgebaut. So haben, passend zum Thema des Tages, viele dazu beigetragen, dass für das leibliche Wohl bestens gesorgt war.


Es gab auch wieder einen Häkelsachenbasar mit verschiedenen Angeboten aus dem Handarbeitskreis. Man konnte filzen, andere Handarbeiten selbst herstellen, im Freien jonglieren, bei Karl Seidels Bienen die Bienenkönigin suchen und Bienenwachskerzen basteln und Spaß bei verschiedenen Spielen haben. Natürlich durfte das Kinderschminken nicht fehlen. 

Es war ein sehr schönes Fest, an dem wir gemerkt haben, wie schön es ist, gemeinsam unterwegs zu sein. Wir sind unserem Herrn im Himmel dankbar
für das gute Wetter. Auch den vielen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön, die diesen schönen Tag möglich gemacht haben!


Text/Bilder: Friedeman Müller