Impressionen aus 2025

Unser Zwönitz…

... zeigt sich weltoffen
... entwickelt neue Ideen
... feiert Traditionen
... stellt sich Herausforderungen
... wahrt Geschichte
... erregt Aufmerksamkeit
... ermöglicht Zusammenarbeit
... ist touristisch attraktiv
... wächst wirtschaftlich
... setzt Denkmäler
... ist kreativ
... ist leistungsstark
... ist familienfreundlich

Rede des Bürgermeisters

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner unserer Bergstadt Zwönitz mit ihren Dörfern,

am Beginn des neuen Jahres wünsche ich Ihnen von Herzen Frieden, Gesundheit, Zuversicht und Gottes Segen.

Bei der weltweiten politischen Entwicklung fällt es sicherlich vielen schwer, mit Zuversicht ins Jahr 2026 zu starten. Putin führt weiter Krieg gegen die Ukraine, um Russland die wertvollen Rohstoffe und fruchtbaren Böden im Donbas anzueignen. Trump ernennt sich zum obersten Richter über die gesamte Welt und stellt über Nacht Venezuela unter USA-Führung, um sich die dortigen Ölvorkommen zu sichern. Und es wäre kein Wunder, wenn China demnächst Taiwan vereinnahmen würde, um sich das Know How der Chipherstellung zu sichern.

Deutschland allein spielt im Machtpoker der autokratisch geführten Supermächte keine Rolle. Meine Hoffnungen liegen daher in einer starken, demokratisch geführten europäischen Gemeinschaft, die sich auf die Kraft des weltweit größten Binnenmarkts besinnt und wo sich die Menschen gegenseitig wachrütteln. Mit Work-Life-Balance allein werden wir unseren Lebensstandard auf Dauer nicht halten können. Wir müssen wieder gemeinsam die Ärmel hochkrempeln. Am Balkon des Hotels „Roß“ steht eine Lebensweisheit: „Herr lass mich hungern dann und wann, satt sein macht stumpf und träge. Und schick mir Feinde Mann um Mann – Kampf hält die Kräfte rege“. Große Herausforderungen gab es in der Historie immer wieder. Tun wir also alles dafür, dass unsere Kräfte rege bleiben.

Ich persönlich habe die Zuversicht, dass trotz schwieriger Rahmenbedingungen das neue Jahr für Zwönitz ähnlich erfolgreich wird, wie das vergangene. Die Fotos im kleinen Jahresrückblick zeigen zahlreiche Ereignisse, welche unsere schöne Stadt mit ihren bezaubernden Dörfern wieder ein Stück lebenswerter gemacht haben. Wir haben sehr erfolgreiche Unternehmen mit großartigen Produkten, die mit zusätzlichen attraktiven Arbeitsplätzen weiteres Wachstum generieren wollen. Ein weiterer junger Mediziner eröffnet demnächst eine neue Hausarztpraxis. Und die Stadtverwaltung kann aufgrund einer sehr soliden Haushaltsführung weiter in Straßen, Schulen, Kindertagesstätten und sonstige Infrastruktur investieren. Ein besonderer Höhepunkt wird die geplante Hängebrücke neben der Fuchsbrunnbrücke als neue touristische Attraktion.

Der befürchtete Einbruch bei der Gewerbesteuer ist zum Glück ausgeblieben und so ist die Stadt weiterhin schuldenfrei und handlungsfähig. Allerdings stehen angesichts der explorierenden Sozialausgaben der Landkreise bedrohliche Gewitterwolken am Himmel. Nichtsdestotrotz wollen wir die von vielen Gästen besonders gelobten Veranstaltungen weiterhin auf hohem Niveau im Zusammenwirken mit Vereinen und vielen ehrenamtlichen Helfern durchführen und somit den örtlichen Geschäften und Dienstleistern den notwendigen Umsatz sichern.

Die Stadträte werden weitere wegweisende Entscheidungen treffen und die motivierten Mitarbeiter in allen Fachbereichen der Verwaltung setzen diese um. Auch wenn ein Reichsbürger in einem anonymen Flugblatt mit haltlosen Verleumdungen etwas anderes behauptet hat – in Zwönitz funktioniert die Demokratie noch sehr gut. Und auch durch das ehrenamtliche Engagement in Kirchgemeinden, Vereinen und Feuerwehr sowie bedeutende Privatinvestitionen entsteht in Zwönitz wieder viel Neues.

Ich bedanke mich herzlichst bei allen, die zur guten Fortentwicklung unserer Stadt beigetragen haben und bitte Sie, auch weiterhin hierbei mitzuwirken. Sicherlich müssen wir auf das ein oder andere Liebgewonnene verzichten. Jedoch sollte die Zuversicht im Vordergrund stehen, die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander und eine fröhliche Zukunft für alle.

Mit einem herzlichen Glückauf

Wolfgang Triebert, Bürgermeister