
Die 2. Zwönitzer Wanderung für dieses Jahr stand am letzten Märzwochenende auf dem Outdoor-Programm. Und wie schon im Januar hatte der Wettergott ein Einsehen und wir konnten bei kühlem, sonnigem Wetter an der Ausspaa starten. Dieses Mal mit prominenten Teilnehmern: die Herren Felix Pechmann und Andreas Meyer aus der Geschäftsleitung des sächsischen Wanderverbandes hatten sich für unsere Tour entschieden. Anfangs haben wir noch ganz schön gebibbert, denn zwei Grad Celsius bringen halt keine Schweißperlen hervor. Nachdem wir aber Schwarzbach hinter uns gelassen hatten und der stetige Anstieg hinauf zum Emmlerweg von Sonne begleitet wurde, legten auch die letzten Wanderer ihre Handschuhe ab. Die erste kleine Rast an der Quelle animierte zum Fotografieren. Auf dem Emmler angekommen, ging es leicht ansteigend in Richtung Scheibenberg, wo wir auch unser Ziel schon näherkommen sahen. Fünf Mitwanderer nahmen hier Abschied zur kleinen 18,5 km langen Runde. Für die anderen hieß es nun vorbei an wunderschönen, restaurierten Fassaden der Scheibenberger Altstadt und den Anstieg hinauf zum Turm in Angriff zu nehmen. Vorbei an der Schanze ging es die Treppen hinauf, in Erwartung der großen Rast oben am Aussichtsturm. Frau Heidler hatte schon alles für diesen Ansturm vorbereitet. Es gab extra Stühle und Tische und einen Imbiss mit Getränk, für jeden, der es wollte. Die großen Anstiege hatten wir hinter uns, der Abstieg über den Ottomar Zahm Steig erforderte aber schon Trittsicherheit und aufmerksames Gehen. Wir hatten aber hier auch die phantastische Aussicht auf eine Bergparade erzgebirgischer Gipfel, vom Pöhlberg im Osten über Hassberg, Bärenstein, Großen Spitzberg bis hin zum Fichtel- und Keilberg und alle waren fasziniert von dieser Landschaft. Unten angekommen, begrüßte uns wieder unser erzgebirgischer Fichtenwald. Unser Weg führte uns nun hinüber in den Schlettauer Wald, es waren angenehme Wege und so konnten wir auch die Möglichkeit zu tollen Gesprächen und vielen Fotos nutzen. Vorbei am Gasthaus „Finkenburg“ und der Querung der Straße zwischen Elterlein und Geyer waren wir gegen 15.30 Uhr wieder am Ausgangspunkt. Bedanken möchte ich mich bei den Mädels vom Imbiss auf dem Scheibenberg und bei 39 gut gelaunten und fitten Wanderern. Bis zum 25. April, dann geht’s in die andere Richtung. Glück Auf.
Text/Bild: Kerstin Meinhold
