Weihnachtstraum. Zur blauen Stunde lädt
ein traditionsbewusst geschmücktes Haus in Kühnhaide zum Staunen ein.

Foto: Klaus Jedlicka

Glück Auf miteinander! Schön, dass ihr heit mit mir das Türle vom Zwäntzer Adventskalender öffnet.

Wir sehen ein Haus im fastlichen erzgebirgischen Weihnachtsschmuck.

Eine Aufnahme aus dem Zwäntzer Ortsteil Kühnhaide – aus dr Kiehaad.

De Erzgebirger gabm sich viel Mühe mit ihrer traditionellen Dekoration, aber hier bei uns in dr Kiehaad schmücken schon seit jeher de Leit ihre Haiser besonders liebevoll.

Seid racht harzlich eigeladen zu einem Spaziergang durch unner Dorf, nahmt eich einfach de Zeit, hier und da a mal biss’l genauer hiezegucken.

Aus so manchem Fanster schaun eich de typischen Lichterpuppen a – meistens Erbstücke über viele Generationen. A Bargmanner, Nussknacker und sogar Schwebeengel zieren so manche Stub.

Vorbei kommt man am Salzerhaus, wu m‘r die Schnitzereien von unnerm Holzbildhauermeister und Restaurator Frank Salzer bewundern ka. Dar hot a unnere Pyramide geschaffen. De Konstruktion als Fördergerüst und de geschnitzten Figuren verbinden dos alltägliche Labn auf‘m Dorf mit dr Tradition des Bergbaus.

Unner Weihnachtsbaam is natürlich net su gruß wie dar auf‘m Marktplatz, dafür ist er mit selbstgebasteltem Schmuck behange, dann unnere Kiehaaider Frauen an Hutzenobnd‘n hargestellt hobm.

Fast alle Fanster im Ort sei weihnachtlich erleuchtet. Dos is dr Ausdruck unnerer Sehnsucht nach dam Licht als Zeichen des Lebens, des Friedens, der Hoffnung und der Zuversicht.

Dass uns dieses Licht immer erhalten bleibt, is mei größter Weihnachtswunsch.

Eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünscht eich von ganzem Herzen dr Kiehaader Ortsvorsteher, dr Steudten Ralf.