Für den 18. Januar hatte ich die erste diesjährige Wanderung geplant. Auf Grund der, zum Teil nicht gut zu gehenden Wege war sie allerdings nur 20 km lang. Am Startpunkt, dem Bahnhof Zwönitz, trafen bei fast frühlingshaftem Wetter bis 10 Uhr vierzig Wanderer ein. Hier möchte ich meinem Wanderführerkollegen aus Reichenbach danken, dass er den letzen Mann machte, damit wir bei der großen Gruppe niemanden verloren.

Unser Weg führte uns zuerst in Richtung Brettmühle, wo wir natürlich am Weg die Zeit am großen Bilderrahmen für erste Fotos nutzten. Dann ging es zügig hinab zum Brettmühlenteich und von dort weiter zum Dreilagenstein, es war schon fast ein Weg in den Frühling, denn Schnee gab es nicht mehr viel. Am Dreilagenstein ließen wir ein bisschen sächsische Geschichte vorbeiziehen. Der weitere Weg führte uns dann über Waldwege zum Eisenweg und diesen bis hinüber zum Katzenstein, wo wir unsere Mittagspause bei feinstem Sonnenschein und Temperaturen um die 10 Grad, einlegten.
Nach der Pause ging es durch den Streitwald zur St. Annenkapelle. Da war natürlich auch ein Stopp eingeplant. Es ist ja wirklich ein sehenswertes Kleinod unserer Stadt.
Nach Überqueren der Straße ging es weiter auf dem schon ein paarmal gekreuzten Schieferlehrpfad, um nach Lenkersdorf zu gelangen. Nach einem kurzem Stück Straße, konnten wir auf den Weg nach Dittersdorf abbiegen, an der Gartenanlage noch ein paar Häkeltiere kaufen und schon kam der letzte Wegabschnitt zurück zum Bahnhof nach Zwönitz, natürlich nochmal ein deftiger Anstieg, dann war es geschafft.

Ein Teil der Gruppe, genau gesagt 15 Personen, entschlossen sich, an der Führung mit unserem Nachtwächter teilzunehmen. Hier ein Dankeschön an Werner, der in Höchstform war und viel Interessantes zu Zwönitz und seinen Einwohnern erzählte. Es war ein toller Abschluss eines schönen Tages. Hier schon der Hinweis auf die nächste Runde am 22.März.
Nochmals Danke an die vielen fleißigen Wanderer aus Zwönitz und vielen Teilen Westsachsens, die eine frühlingshafte Winterwanderung toll absolviert haben.

 Glück Auf Wanderleiterin Kerstin Meinhold