Pünktlich zur Adventszeit zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem „Freundeskreis Museum Grimma“ in der Kantine „Alte Schuhfabrik“ die bunte Vielfalt der Weihnachtskrippen. Ob Papier oder Holz, ob aus Afrika oder dem Erzgebirge, das Thema Christi Geburt wird mit handwerklichem Geschick und mit viel Phantasie dargestellt. 
Jedes Land hat seine Eigenart, seine Überzeugungen, seine Einflüsse und seine kulturellen Regeln: 
Alle diese Elemente fließen ein in die unterschiedlichsten Vorstellungen bei der Darstellung von Christi Geburt. Tausende von Ideen für ein einziges Thema und seit vielen Jahrhunderten wird diese volkstümliche Tradition unermüdlich wachgehalten. 
Seit die Jesuiten im Jahr 1562 in Prag eine Krippe aufstellten, gehören Weihnachtskrippen zum festen Bestandteil der christlichen Weihnachtsfeiern in den Kirchen und Klöstern und später auch in den privaten Häusern. Erst in den Adelshäusern und den wohlhabenden Familien, bis die Krippen auch den Weg in die Bürger- und Bauernhäuser fanden. Bevor der Weihnachtsbaum im 19. Jahrhundert in den deutschen Haushalten Einzug hielt, stand die Weihnachtskrippe im Mittelpunkt der Weihnachtsfeier. 
Schwerpunkte in der diesjährigen Ausstellung sind Papierkrippen aus Böhmen und Krippen aus Portugal und Spanien. 
Die Ausstellung ist Montag bis Freitag zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr kostenlos zu besichtigen.