
Die Kreisjunggeflügelschau mit dem Rassegeflügelzucht- verein Zwönitz 1862 e.V. als Ausrichter, fand am 22. und 23. November 2025 im Ausstellungszentrum am Bruno-Gebhardt-Weg statt. Mit 680 gemeldeten Nummern konnte die Beteiligung im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden, 2024 waren es lediglich 564 Tiere. Besonders hervorzuheben war die Hauptsonderschau der Deutschen Wyandotten rebhuhnfarbig-gebändert, die mit 108 Tieren von Ausstellern aus Thüringen, Bayern, Brandenburg und Sachsen eine sehr gelungene Präsentation darstellte. Weniger stark vertreten waren die Deutschen Schautauben der Gruppe Erzgebirge mit nur 54 Tieren, was auf die kurz zuvor abgehaltene Hauptsonderschau der Schautauben sowie die bevorstehende Lipsiaschau am 5. und 6. Dezember 2025 in Leipzig als größte Geflügelschau der Welt zurückzuführen ist. Die Werbeschau der seltenen Deutschen Wyandotten umfasste 33 Tiere und ergänzte das Bild der Ausstellung.
Einige Käfige mussten leider leer bleiben, da das Veterinäramt des Erz- gebirgskreises ab dem 17. November 2025 neue Richtlinien zur Bekämpfung der Vogelgrippe erlassen hatte. Diese besagen, dass Züchter nur alle 21 Tage Tiere aus dem eigenen Bestand ausstellen dürfen. Wer seine Tiere bereits zuvor präsentiert hatte, musste Gänse, Enten, Hühner und Zwerghühner diesmal zuhause lassen. Für Tauben gilt diese Einschränkung nicht, sodass hier die Beteiligung stabil blieb. Besonders erfreulich war die Auszeichnung der Jungzüchterin Lilli Rehropp, die für ihre Zwerg-Lachshühner in lachsfarbig den KVEJ Kreisverbands-Ehrenpreis der Jugend des Kreisverbandes Stollberg, erhielt. Insgesamt waren neun Preisrichter anwesend, die die Tiere fachkundig bewerteten. Die Tombola war wie gewohnt eine Augenweide und trug zur festlichen Atmosphäre der Schau bei.
Die Kreisjungtierschau 2025 in Zwönitz hat gezeigt, dass die Zuchtfreunde auch unter schwierigen Rahmenbedingungen eine beeindruckende Ausstellung auf die Beine stellen können. Mit der gelungenen Hauptsonderschau der Wyandotten und der starken Beteiligung bleibt die Veranstaltung ein wichtiger Höhepunkt im Vereinsleben und ein kultureller Beitrag für die Region.
