
Über die Freigabe der Stollberger Straße am 26. Mai 2026 freuten sich Bauträger, Planer und Anwohner
Der Ausbau der Stollberger Straße im Ortsteil Niederzwönitz konnte nach fast zweijähriger Bauzeit am 26. Mai 2026 wieder für den Verkehr freigegeben werden. Auf einer Länge von 640 Metern wurde die Straße grundhaft erneuert, ein neuer zwei Meter breiter Fußweg mit Anbindung an den Rittergutsweg geschaffen und die gesamte Verkehrsführung modernisiert sowie für die Erschließung des neuen Wohngebietes vorbereitet. Die Maßnahme war Teil der GRW Förderung zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ und wurde mit einer Fördersumme von 1.013.500,00 Euro aus Bundesund Landesmitteln unterstützt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 2,4 Millionen Euro. Die Umsetzung einer solchen Baumaßnahme ist immer sehr anspruchsvoll: Ein Millionenprojekt, bei dem zahlreiche Gewerke und Medienträger koordiniert werden müssen, ist organisatorisch herausfordernd. Ursprünglich sollte die Straße bereits zu Weihnachten fertig sein, doch personelle Engpässe bei den Baufirmen und der hohe Abstimmungsbedarf führten zu Verzögerungen. Vor Ort bestätigten die Anwohner, dass die Zusammenarbeit mit den Bauarbeitern hervorragend gewesen sei und diese stets freundlich, zuverlässig und hilfsbereit waren. Ein schönes Lob, das wir gerne weitergeben wollen. Sehr gut war auch die Zusammenarbeit mit dem ZWW als einem der Hauptbeteiligten. Dieser investierte 580.000 Euro in einen Abwasserkanal und 276.000 Euro in die Trinkwasserleitungen. EnviaTel ergänzte ein Leerrohrnetz für das neue Wohngebiet. Die Eisenbahnbrücke, die über die Stollberger Straße führt, war bisher höhenbegrenzt und somit beispielsweise für die Durchfahrt von Lkw eingeschränkt. Daher wurde diese Baumaßnahme auch dazu genutzt, die Straße im Bereich der Bahnbrücke um rund 40 Zentimeter abzusenken. Gleichzeitig wurde eine neue Bushaltestelle mit Wartehäuschen errichtet. Das zuvor „wilde“ Rondell auf dieser Höhe wurde geordnet angelegt und dient künftig weiterhin als kommunale Nutzfläche – etwa als Schneeablageplatz in strengen Wintern oder als Zwischenlager bei Baumaßnahmen. Mit dem Projekt wurde nicht nur die Verkehrssicherheit erhöht, sondern auch die Grundlage für das neu geplante Wohngebiet geschaffen. Die Erschließung konnte damit besonders effektiv umgesetzt werden. Das erste Grundstück ist bereits verkauft, der Baubeginn wird im Herbst oder spätestens im kommenden Frühjahr erwartet. Für das gesamte Gebiet wurden zudem die Trinkwasserleitungen erneuert, ein neuer Abwasserkanal bis zur Wehrgasse gebaut und der Feuerlöschteich ertüchtigt. Die Vorflut zum Oberen Halsbach wurde bereits 2023 im ersten Bauabschnitt hergestellt. Ein großer Dank gilt insbesondere allen Anwohnern für ihre Geduld und allen mitwirkenden Baufirmen für das gute Miteinander.
