
Bild: Beigeordneter Andy Kehrer (l.) gratuliert Heino Langer (r.) zum Firmenjubiläum
Die Firma Zimmerei & Lehmbau Langer feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Seit 30 Jahren steht der Fachbetrieb für Handwerksqualität und ökologisches Bauen. Das Zwönitzer Unternehmen verbindet traditionelle Techniken mit modernen Nachhaltigkeitsstandards und hat sich weit über die Region hinaus einen Namen gemacht.
Die Erfolgsgeschichte begann am 1. Januar 1996, als Heino Langer nach bestandener Meisterprüfung den Betrieb gründete. Bereits einen Monat später wurde der erste Mitarbeiter eingestellt, bis zum Jahresende wuchs das Team auf drei Personen. In den ersten Jahren prägte die denkmalpflegerische Sanierung des Klosters Volkenroda in Thüringen die Arbeit, für die das Team wöchentlich auf Montage fuhr. 1997 kam der Lehmbau als festes Standbein hinzu, was zur Umbenennung in „Zimmerei & Lehmbau Langer“ führte.
Der Bekanntheitsgrad wuchs schnell. Es folgten Sanierungen an historischen Bauten wie dem Palais Papius in Wetzlar, dem Rathaus in Butzbach, dem Römerkastell Saalburg sowie an zahlreichen Kirchen, Burgen und Schlössern. Im Jahr 2003 sanierte die Firma ihr erstes Gradierwerk. Von da an entwickelte sich der Restaurierungs- und Neubau dieser speziellen Wasserbauanlagen zu einem echten Spezialgebiet des Unternehmens, das bis heute bundesweit erfolgreich verfolgt wird.
Auch beim Umweltschutz übernahm der Betrieb eine Vorreiterrolle: Seit 2001 Mitglied in der Umweltallianz Sachsen, baute das Unternehmen als Partner von NurHolz Rombach schon früh ökologische Häuser aus Holz und Lehm. Nach der Umwandlung in eine GmbH & Co. KG ab ca. 2010 und dem Zuwachs auf teilweise über 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen folgten deutschlandweit Großprojekte, darunter die Schallluken für den Wormser Dom und Arbeiten an der Simultankirche in Pfeddersheim.
Nach all den Jahren voller Tatkraft und Großprojekte zieht Firmengründer Heino Langer eine rundum positive Bilanz. Neben dem Stolz auf das Erreichte prägen vor allem ein tiefes Gottvertrauen und die Dankbarkeit für die Bewahrung auch in schwierigen Situationen den Rückblick auf die vergangenen drei Jahrzehnte. Er resümiert: „Im Laufe der Jahrzehnte haben wir so über 25 Azubis ausgebildet, viele Bauherren glücklich gemacht, zahlreiche Architekten kennen gelernt und über dem Lösen von Problemen graue Haare bekommen. Es gibt keinen Beruf, den ich lieber machen würde.“
Dass diese Leidenschaft für das Handwerk auch in Zukunft fortgeführt
wird, steht bereits fest, denn der Generationswechsel im Familienbetrieb ist längst eingeleitet. Seit inzwischen zehn Jahren ist Sohn Tobias im Unternehmen tätig, und vor fünf Jahren schloss auch Michael seine Zimmererlehre erfolgreich ab, sodass die Übergabe an die nächste Generation in den kommenden Jahren fließend erfolgen kann.
Zum 30-jährigen Bestehen blickt das gesamte Team daher nicht nur stolz auf drei erfolgreiche Jahrzehnte zurück, sondern auch voller Optimismus nach vorn. Für diesen weiteren Weg wünschen die Stadtverwaltung Zwönitz und die Redaktion des Zwönitzer Anzeigers von Herzen viel Energie, Gesundheit, Kraft und Erfolg.
