Eine Bienenbeute ist die künstlich geschaffene Behausung eines Bienenvolkes – eine „Bienenwohnung“. 
Schon die frühen Menschen nutzten den Honig der Wildbienen als süße Nahrungsquelle. Mit der Sesshaftwerdung und dem Beginn von Ackerbau und Viehzucht entwickelte sich die Imkerei. Zunächst hielt man Bienen in hohlen Baumstämmen oder Körben. Diese wurden später kunstvoll gestaltet und teilweise als Figuren ausgeführt. In manchen Regionen sind solche Arbeiten bis heute bedeutende Zeugnisse der Volkskunst. 
Die 2008 von Dieter Huch geschaffene Bienenbeute erinnert an die Imkerei, die einst auch im Austelpark betrieben wurde. Die Bienen lebten hier allerdings nicht in einzelnen Beuten, sondern in einem großen Bienenhaus. Dieses stand dort, wo sich heute der hintere Pavillon am Trockenhang befindet. 
Inzwischen ist die „alte Dame“ selbst in die Jahre gekommen. Damit sie uns noch lange erhalten bleibt, wurde die Bienenbeute durch den Städtischen Bauhof, in diesem Fall durch Andreas Hanisch, fachgerecht repariert. 
Für die gelungene Instandsetzung erreichte die Stadt eine E-Mail von Bringfried Leichsenring Vorsitzender des Erzgebirgszweigvereins Zwönitz: 
„Ein herzliches Dankeschön für die Reparatur der Bienenbeute im Austelpark.“ So bleibt die Bienenbeute als kleines Stück Geschichte und Volkskunst im Austelpark erhalten.