v.l.n.r. Uwe Steinberg, Henry Seidel, Dolmetscherin Magdalena Zadowska, Margot Lang, Victor Rudolph, Ines Rudolph

Am Samstag, dem 5. September 2026, führte der Weg einer Zwönitzer Delegation ins tschechische Bílina. Dort findet traditionell am ersten Samstag im September das jährliche Bergmannstreffen statt, zu dem sich Bergleute und bergmännische Vereinigungen aus verschiedenen Ländern zusammenfinden.
Bereits um 7.30 Uhr begann die Fahrt in Zwönitz. Gegen 9 Uhr erreichte die Gruppe den Marktplatz von Bílina, wo sie von Vertretern der Stadt herzlich empfangen wurde. Während des gesamten Tages wurden die Zwönitzer Gäste von tschechischer Seite hervorragend betreut.
Besonders hilfreich war dabei die eigens zur Verfügung gestellte Dolmetscherin,
die dafür sorgte, dass auch sprachlich kaum eine Hürde bestehen blieb.

Um 11 Uhr begann der feierliche Gottesdienst. Die katholische Messe wurde vollständig in tschechischer Sprache gehalten und bildete gemeinsam
mit den zahlreichen Teilnehmern einen würdigen Auftakt des offiziellen Programms.
Anschließend setzte sich eine Prozession in Richtung Festgelände in Bewegung.
Dort folgte der gemeinsame bergmännische Teil der Veranstaltung.
Die teilnehmenden Delegationen präsentierten sich den Gästen und Besuchern, ehe bei einem gemeinsamen Mittagessen Gelegenheit zum kameradschaftlichen Austausch bestand.
Der Nachmittag bot anschließend Zeit für persönliche Begegnungen und Gespräche. Bei bestem Festwetter, Musik und natürlich auch dem einen oder anderen tschechischen Bier entstanden zahlreiche Kontakte – sowohl zu deutschen Bergkameraden als auch zu den Gastgebern und Teilnehmern aus Tschechien. Für besondere musikalische Freude sorgte dabei eine Beatles Combo, die mit ihrem Programm für beste Stimmung sorgte.
Einen weiteren Höhepunkt bildete der Austausch der Gastgeschenke. Neben der Delegation aus Zwönitz nahmen unter anderem Gäste aus Polen, der Slowakei, Kroatien und der Ukraine am Bergmannstreffen teil. So konnten zahlreiche Erinnerungsstücke ausgetauscht und zugleich bestehende Kontakte gepflegt sowie neue Bekanntschaften geschlossen werden.
Gegen 18 Uhr trat die Zwönitzer Delegation schließlich die Heimreise an. Hinter den Teilnehmern lag ein langer, aber ebenso erlebnisreicher Tag, der einmal mehr zeigte, wie sehr bergmännische Traditionen Menschen auch über Länder- und Sprachgrenzen hinweg miteinander verbinden.
Mit freundlichen Grüßen
Victor Rudolph, Bilder: BTVZ