Wenn auch schon eine Weile zurückliegend, nehmen wir gerne den Presseartikel aus Heiligenhaus auf, um erneut an die schöne Städtepartnerschaft zu erinnern, die unser Zwönitz mit Heiligenhaus verbindet. Am kommenden Wochenende zu den Hutzentagen werden wieder zahlreiche Gäste an der „Heiligenhauser Bude“ verweilen und die schönen Kontakte pflegen.

v.l.n.r. Jürgen und Martina Brückner, Jürgen Karrenberg, Dr. Jan Heinisch, Merle Lotz, Wolfgang Triebert, Manfred Hanisch, Ulrike Hanisch, Dietmar Weigel anlässlich der Pflanzung einer Hainbuche am „Heiligenhauser Eck“.

Seit 35 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Heiligenhaus und dem sächsischen Zwönitz. Auf Einladung der Stadt Zwönitz verbrachten drei Heiligenhauser als Ausdruck der Verbundenheit den Tag der Deutschen Einheit in der Alten Bergstadt im Erzgebirge. „Es war einmal – und es ist noch immer.“, steht auf einer der historischen Buntglasscheiben des Hotel Roß am Zwönitzer Markt. Das Hotel hat schon viele Menschen aus Heiligenhaus bei Besuchen in der Partnerstadt Unterkunft geboten. Darunter waren und sind von Anbeginn der Städtepartnerschaft an Merle Lotz und Jürgen Karrenberg. Beide betreiben bis heute die Heiligenhauser Bude auf dem großen und besucherstarken Zwönitzer Weihnachtsmarkt und sind auch sonst häufig dort zu Gast. Auch der ehemalige Heiligenhauser Bürgermeister Dr. Jan Heinisch war während seiner Amtszeit, aber auch darüber hinaus als Mitglied der Heiligenhauser Feuerwehr immer wieder in Zwönitz. Der Zwönitzer Bürgermeister Wolfgang Triebert hatte daher alle drei als Dank für ihr langjähriges Engagement eingeladen. Der Besuch bot nicht nur Gelegenheit zum Wiedersehen mit vielen Freunden, sondern er sollte auch Symbol zum Tag der Deutschen Einheit sein. Der Feiertag beginnt in Zwönitz traditionell mit einer Gedenkveranstaltung unter Einbindung eines externen Redners, dieses Jahr die Heiligenhauserin Merle Lotz. Zudem werden Bürgerinnen und Bürger für ihre Verdienste ausgezeichnet. In diesem Rahmen erhielten Merle Lotz und Jürgen Karrenberg die bronzene Ehrenmedaille der Stadt für ihre jahrzehntelangen Verdienste um die Städtepartnerschaft. Ein besonderer Moment für die Heiligenhauser und Zwönitzer Freunde wartete noch am „Heiligenhauser Eck“. Der Rastplatz für Wanderer mit bestem Blick auf Zwönitz hat mit dem „Zwönitzer Eck“ auch ein Pendant in Heiligenhaus und wurde 1993 eingeweiht. Leider ist der damals gepflanzte Baum zwischenzeitlich eingegangen – in Heiligenhaus am Zwönitzer Eck war dasselbe passiert. Gemeinsam mit dem BUND pflanzten Bürgermeister Wolfgang Triebert, Merle Lotz, Jürgen Karrenberg und Dr. Jan Heinisch daher als Ersatz eine Hainbuche. „Hoffen wir, dass der Baum deutlich länger hält als sein Vorgänger und möglichst vielen Menschen hier ein lauschiges Plätzchen bietet, die sich mit Zwönitz und Heiligenhaus verbunden fühlen“, betonte Dr. Jan Heinisch.

Text: Silvio Crapis Heiligenhaus