
Nachdem letztes Jahr erstmalig ein Skilager mit der Jahrgangsstufe 8 durchgeführt wurde und es für alle Beteilig- ten ein großartiger Erfolg war, musste eine zweite Auflage zwangsläufig folgen. Es gab dieses Jahr eine kleine Änderung: das Skiprogramm wurde um ein Alternativprogramm für Verletzte, Sportbefreite oder Schüler, die nicht Skifahren wollten, erweitert. Somit hatte jeder der Achtklässler eine Möglichkeit, mit seiner Klasse nach Seefeld zu fahren. Insgesamt traten 84 Kinder den Weg nach Seefeld an. Erneut wurde unser Gymnasium bei der Durchführung der Skifahrten durch Trainer des Turn- und Skivereins 1859 Zwönitz e.V. begleitet. Wie bereits letztes Jahr begleiteten uns Jens Kriegel, Niklas Kriegel, Ines Rösch-Hahnemann und Raim Sievers. Da wir dieses Jahr mehr Schüler mit nach Seefeld nahmen, stockten wir auch an Skilehrern auf und Olaf Betthausen und Sina Rösch schlossen sich unserer Gruppe an. Außerdem schlossen sich uns noch drei Elternteile an, die eine große Hilfe und Bereicherung für die sichere Durchführung der Wintersportwoche waren! Am 04.01.2026 trafen sich alle Schüler um 7:30 Uhr auf dem Edeka- Parkplatz in Zwönitz, um die Reise nach Seefeld anzutreten. Es dauerte ca. 7 Stunden bis wir unser Ziel, das Hotel Alpenkönig, erreichten. Nach der entspannten Anfahrt und dem Check-in ins Hotel, ging es direkt zum Skiverleih, sodass die Skifahrer für die kommenden Skitage gerüstet waren. Die Skiausleihe fand direkt im Hotel statt und das ausgeliehene Skimaterial war von hervorragender Qualität. Die 13 Schüler, die sich der Alternativwoche anschlossen, konnten entspannt ihre Taschen ausräumen. Jeden Morgen nach dem Frühstück fuhren die Skifahrer alle 8:30 Uhr mit dem Skibus in das ca. 5 Kilometer entfernte Skigebiet. Am Skigebiet selber gab es ein Skidepot, in welchem nach der letzten Abfahrt eines jeden Tages die Skier gelagert werden konnten. Somit blieb allen der Transport des sperrigen Skimaterials im Bus erspart. Von 9 Uhr bis 15 Uhr, bzw. wer wollte auch bis 16:30 Uhr standen einige Schüler zum ersten Mal auf Skiern und nutzten die Woche, um das Skifahren zu erlernen. Alle Schüler, die sich für das Skifahren entschieden hatten, konnten am Ende der vier Skitage mindestens die blaue Piste fahren. Die fortgeschrittenen Schüler wiederum konnten mit den Skilehrern an ihren Techniken feilen. Die sechs Skilehrer des Zwönitzer Turn- und Skivereins leisteten erneut hervorragende Arbeit. Die Schüler der Alternativwoche konnten sich auch über ein reichlich gefülltes Programm freuen. Der Montag stand im Zeichen des Eises. Mit Eisstockschießen und Eislaufen ging es los. Um sich bei den kalten Temperaturen aufzuwärmen, gingen die Kinder am Nachmittag ins Kino und schauten ‚Zoomania‘. Am nächsten Tag ging es zum Rodeln und in das Olympiabad mit toller Rutschenlandschaft. Am Mittwoch stand zunächst ein Besuch der Swarovski-Kristallwelten auf dem Programm und im Anschluss ein Besuch in Innsbruck. Dort konnten die Schüler ein wenig Freizeit genießen und die Stadt auf eigene Faust erkunden. Zum Abschluss gingen wir noch Bowling spielen, bevor ein langer Tag zu Ende ging. Auf den langen Mittwoch folgte ein kurzer Donnerstag. Für die Schüler stand eine gemütliche Winterwanderung an mit Einkehr im Waldgasthof Triendlsäge. Dort soll es angeblich den besten Kaiserschmarrn der Welt geben – und ja, dies wurde von mehreren Seiten bestätigt. Den Abschluss der gemeinsamen Skiwoche bildete eine Ski- und Rodeltaufe, in der einige Schüler vom Skigott mit einem einprägsamen Namen getauft wurden. Dies sorgte für viel Heiterkeit. Nach vier Skitagen, bzw vier prallgefüllten Tagen des Alternativprogramms waren alle ganz schön erschöpft von der bewegungsreichen Woche. Am Freitagnachmittag konnten wir alle Schüler wieder sicher nach Zwönitz bringen und in die Arme ihrer Eltern übergeben.
Text/Bild: P. Viehweger
