Titelbild: Kinder beim Üben mit den Perplexus-Kugeln

Große Freude herrschte in der Grundschule, als eine besondere Unterstützung aus der Nachbarschule eintraf. Das Matthes-Enderlein- Gymnasium Zwönitz stellte einen Teil der Einnahmen seines Spendenlaufs für ukrainische Kinder zur Verfügung, um diese an der Grundschule „Johann Wolfgang von Goethe“ gezielt zu fördern. Die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten hatten bei ihrem Spendenlauf mit großem Engagement Geld erlaufen. Ein Teil dieser Spendengelder kommt nun den ukrainischen Schülerinnen und Schülern der Grundschule zugute, die seit ihrer Ankunft in Deutschland besonders in ihrer sprachlichen Entwicklung unterstützt werden. Dank der Spende konnten u.a. mehrere Perplexus-Kugeln angeschafft werden. Diese besonderen Geschicklichkeitsspiele fördern auf spielerische Weise die Feinmotorik, Konzentration und Ausdauer der Kinder. Gleichzeitig bieten sie einen guten Anlass zum gemeinsamen Spielen und Sprechen – eine wichtige Unterstützung beim Erwerb der deutschen Sprache. So beschreiben die Kinder in welcher Raum-Lage-Beziehung sich die Kugel befindet und welche Richtungsänderungen sie auf ihrem Weg vollführt. Darüber hinaus wurden Multiplikationsmaterialien für den Mathematikunterricht gekauft, die das anschauliche Lernen erleichtern und den Kindern beim Verständnis grundlegender Rechenoperationen helfen. Auch einige Gehörschutze konnten angeschafft werden. Gerade für Kinder, die noch dabei sind, sich an die neue Umgebung und die Geräuschkulisse im Schulalltag zu gewöhnen, stellt dies eine wertvolle Unterstützung dar. Die Schulgemeinschaft der Grundschule bedankt sich herzlich bei den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften des MEG Zwönitz für ihr Engagement und ihre Solidarität. Solche Initiativen zeigen, wie Schulen in einer Region zusammenhalten und Verantwortung füreinander übernehmen. Die Spende ist nicht nur eine materielle Hilfe, sondern auch ein starkes Zeichen der Gemeinschaft: Wenn junge Menschen sich füreinander einsetzen, entsteht echte Unterstützung – und ein Stück gelebte Integration im Schulalltag.

Text/Bild: Goethe-Grundschule