
Die diesjährige Radtour führte uns durch unsere schöne Gegend des Erzgebirges.
Am Donnerstag begrüßten wir 11 Radfreunde aus Obermichelbach, die im Stadt Hotel Zwönitz ihre Unterkunft hatten.
Die erste Tour startete gleich am Donnerstag nach Waschleithe, mit Stopp an der Fuchsbrunnbrücke (ehemalige Bahnstrecke), weiter zum Spiegelwald-Turm mit Besichtigung und schließlich das Kleinerzgebirge in Waschleithe. Abends trafen sich alle zum gemütlichen Beisammensein im Stadt Hotel Zwönitz.
Den zweiten Tag mussten wir wegen Dauerregen zum kulturellen Bildungstag umplanen. Zuerst ein Besuch in unserem Heimatmuseum, danach in unserer Kirche, wo Thomas Vorberg uns über die Geschichte dieser Kirche erzählte.
Von so viel Wissenswertem musste auch der Geist gestärkt werden. Im
Pfarrhaus wurde uns von Edith Findeisen ein leckerer Imbiss serviert. Gesättigt ging es nach Geyer ins Turmmuseum, was lebendige Geschichte auf 7 Etagen zeigt. Herr Röckert erzählte über den Bergbau in der Region, das Herstellen
von Posamenten und am Ende gab es noch eine musikalische Darbietung.
Im Anschluss ging es nach Annaberg-Buchholz, um dort die kleine Bergkirche mit ihren wunderbar geschnitzten Figuren zu besichtigen. Den Tag ließen wir in der Gaststätte „Zur Linde“ in Zwönitz ausklingen. Der dritte Tag mit 25 Radlern führte uns in die Ziegelei nach Niederwürschnitz, wo eine kurze Rast gemacht wurde.
Danach radelten wir nach Klaffenbach zum Wasserschloß, was ein besonderes Flair mit seinem belebten Innenhof ausstrahlt. Zurück ging es vorbei am Flugplatz Jahnsdorf, einen langen Anstieg Richtung Meinersdorf nach Hormersdorf.
Das gemütliche Beisammensein fand an diesem Abend im Brauereigasthof in Zwönitz statt.
Am letzten Tag der Radtour radelten wir zur Zwönitzquelle, zur Binge mit
Rundgang und zu den Eric Frenzel Schanzen in Geyer, zu den Greifensteinen mit dem Freilichttheater und zum Greifenbachstauweiher. Dort nahmen alle einen Imbiss ein, bevor man sich verabschiedete. Michael und Nicole Ullmann und ich begleiteten die Obermichelbacher Radfreunde noch bis Zwönitz.
Es waren für alle Radler, trotz Regen, Kälte, Wind und auch Sonne, erlebnisreiche Tage mit insgesamt 141 km und 2430 hm. Wir können stolz auf unsere Traditionen sein und wie wir sie lebendig darbieten.
Zum Schluss möchte ich mich bei Ronny Seifert und Michael Ullmann
für die Ausarbeitung der Radstrecken, bei Edith Findeisen für die Verpflegung, beim Team vom Heimatmuseum und Thomas Vorberg für ihre kulturelle Unterstützung sowie bei der Stadt Zwönitz bedanken.
Text: Conny Richter, Foto: Marco Hilbert
