
Bürgermeister Wolfgang Triebert gratuliert Horst Mothes zum 40-jährigen Bestehen.
Es gibt Geschäfte in Zwönitz, die gehören einfach über Jahrzehnte zum Stadtbild. Eines davon ist das Fachgeschäft von Uhrmachermeister Horst Mothes in der Langen Gasse 6, das in diesem Jahr auf 40 Jahre zurückblicken kann.
Dabei reicht die Familientradition der Mothes’ weit darüber hinaus: Seit 1858 widmet sich die Familie, die ihren Ursprung in Lößnitz hat, dem Uhrmacherhandwerk. 1878 wurde die Zwönitzer Filiale gegründet, seit 1890 befindet sich das Geschäft am heutigen Standort. Horst Mothes erlernte das Handwerk bei seinem Vater, legte 1984 seine Meisterprüfung ab und übernahm am 1. September 1986 das Geschäft.
Bis heute stehen bei ihm fachkundige Beratung, handwerkliches Können und die Reparatur von Uhren und Schmuck im Mittelpunkt. Besonders gefragt ist sein Können bei der Aufarbeitung alter Erbstücke und historischer Uhren. Wenn benötigte Ersatzteile nicht mehr erhältlich sind, fertigt er diese teilweise selbst an und verhilft so mancher Rarität zu neuem Leben.
Seinem handwerklichen Geschick und dem Willen, Gutes zu tun, war es auch zu verdanken, dass die Kirchturmuhr der Trinitatiskirche 40 Jahre lang täglich von ihm aufgezogen und auch repariert bzw. restauriert wurde. Ein Verdienst, der im letzten Jahr mit der Verdienstmedaille der Stadt Zwönitz in Silber gewürdigt wurde.
Zwei Jahre will Horst Mothes mindestens noch weiterarbeiten, obwohl er sich schon längst in den wohlverdienten Ruhestand zurückziehen dürfte. Das 150-jährige Firmenjubiläum möchte er erreichen. Ihm macht die Arbeit Spaß, und solange dies noch der Fall ist, darf die Kundschaft sehr gerne bei ihm einkehren. Seiner Kundschaft ist er herzlich verbunden und bedankt sich für das jahrzehntelange Vertrauen und die Treue. Die Stadt Zwönitz und die Redaktion des Zwönitzer Anzeigers gratulieren herzlich zum Jubiläum und wünschen Horst Mothes weiterhin gute Gesundheit, Erfolg und viel Freude am Uhrmacherhandwerk.
